Illustration einer Goldschmiedin im Atelier, die einen Ring mit dem Smartphone fotografiert, während eine zweite Person ein Tablet mit Social-Media-Profil und lokaler Kartenansicht betrachtet.

Social Media Marketing für Goldschmiede: So gewinnst Du mit Instagram und lokaler Sichtbarkeit mehr Anfragen

Schöner Schmuck verkauft sich selten nur über Daten, Preise und Produktlisten. Er verkauft sich über Gefühl, Vertrauen und den Moment, in dem jemand denkt: Genau dort möchte ich anfragen.

TL;DR

  • Für viele Goldschmieden ist Instagram der wichtigste Social-Media-Kanal, weil Schmuck, Handwerk und individuelle Anfertigungen visuell besonders stark wirken.
  • Du brauchst nicht fünf Plattformen gleichzeitig. Meist ist eine einfache Strategie mit klarer Zielgruppe, gutem Hauptkanal und realistischem Rhythmus sinnvoller.
  • Reels, Stories, Feed-Posts und Werkstatt-Einblicke funktionieren besonders gut, weil sie Qualität, Persönlichkeit und den Entstehungsprozess sichtbar machen.
  • Social Media wirkt für lokale Goldschmieden am besten zusammen mit Google Business Profile, Bewertungen und lokaler Sichtbarkeit.
  • Für kleine Betriebe reichen oft einfache Kennzahlen wie Profilaufrufe, Nachrichten, Website-Klicks und Beratungsanfragen.
  • Gute Bilder und verständliches Storytelling sind wichtiger als Perfektion, tägliches Posten oder komplizierte Marketing-Setups.

Social Media Marketing für Goldschmiede bedeutet, Plattformen wie Instagram gezielt zu nutzen, um Schmuck, handwerkliche Qualität, Anfertigungen und Beratung sichtbar zu machen. Im Unterschied zu allgemeinem Einzelhandelsmarketing stehen dabei visuelle Präsentation, Vertrauen, Werkstatt-Einblicke, lokale Auffindbarkeit und qualifizierte Anfragen im Vordergrund. Für viele Goldschmieden ist Instagram der Hauptkanal, ergänzt durch Google Business Profile sowie je nach Zielgruppe Facebook, Pinterest oder weitere Plattformen.

Warum Social Media für Goldschmiede sinnvoll ist

Social Media ist für Goldschmiede vor allem dann sinnvoll, wenn Du es nicht als magische Verkaufsmaschine verstehst, sondern als Sichtbarkeits- und Vertrauenskanal. Schmuck ist visuell. Handwerk ist erklärungsbedürftig. Individuelle Anfertigungen brauchen Nähe. Genau deshalb können Einblicke in Arbeiten, Materialien und Prozesse Interesse wecken und Anfragen unterstützen.

Branchenquellen betonen, dass Social Media für Goldschmiede und Juweliere einen hohen Stellenwert für Sichtbarkeit und Vertrieb haben kann, vor allem dann, wenn Inhalte regelmäßig gepflegt und weiterentwickelt werden. Besonders oft wird dabei Instagram als passender visueller Kanal genannt, weil Bilder, kurze Videos und Storytelling dort sehr gut funktionieren.

Die ehrliche Erwartung sollte aber nicht lauten: Ich poste drei Reels und nächste Woche verdoppelt sich mein Umsatz. Realistischer ist: Social Media kann Dir helfen, bekannter zu werden, Vertrauen aufzubauen, Deine Arbeit besser zu erklären und Anfragen vorzuqualifizieren. Gerade bei Trauringen, Anfertigungen oder Umarbeitungen ist der Weg oft länger. Erst sehen, dann merken, dann anfragen.

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Welche Ziele mit Social Media realistisch sind

  • lokal sichtbarer werden
  • Kompetenz und Stil zeigen
  • Vertrauen aufbauen
  • mehr Nachrichten und Beratungstermine auslösen
  • bestehende Kundschaft im Kopf behalten

Das ist kein Nachteil, sondern eher ein Vorteil. Wer zu Dir kommt, kauft oft nicht nur Schmuck, sondern eine Geschichte, eine Entscheidung, manchmal sogar ein Erinnerungsstück fürs Leben. Social Media ist dafür eher Schaufenster und Gesprächsöffner als Kasse.

Die richtige Kanalwahl: Instagram zuerst, weitere Plattformen optional

Für die meisten Goldschmiede ist Instagram der sinnvollste Startpunkt. Der Grund ist einfach: Schmuck lebt von Bildern, Details, Licht, Material und Bewegung. Instagram bietet dafür Feed-Posts, Reels, Stories und Highlights in einer Plattform.

Wichtig ist dabei nicht, auf möglichst vielen Hochzeiten zu tanzen. Wichtig ist, auf der richtigen Bühne sichtbar zu sein. Ein sauber gepflegter Hauptkanal ist oft deutlich wertvoller als vier halblebige Profile.

Instagram als Hauptkanal für Goldschmiede

  • hochwertige Bilder funktionieren
  • kurze Prozessvideos sind leicht konsumierbar
  • Stories schaffen Nähe
  • Reels erzeugen Aufmerksamkeit
  • das Profil selbst wirkt wie eine visuelle Referenzmappe

Warum das branchenspezifisch so gut passt

Goldschmiede verkaufen selten reine Massenware. Sie verkaufen Präzision, Persönlichkeit und oft auch Vertrauen in einen sehr persönlichen Kaufprozess. Genau deshalb ist ein visueller Kanal wie Instagram für diese Branche so passend. Gute Bilder zeigen Stil. Gute Videos zeigen Können. Gute Texte zeigen Haltung.

Wann Facebook, Pinterest oder TikTok sinnvoll sein können

Facebook kann für lokale Communities oder ältere Zielgruppen nach wie vor nützlich sein. Pinterest kann sinnvoll sein, wenn Du stark über Inspiration arbeitest, etwa bei Trauringen, Verlobungsringen oder Stilwelten rund um Hochzeit und Geschenkideen. TikTok ist eher optional.

Eine einfache Entscheidungslogik

  • Ist Deine Zielgruppe dort wirklich aktiv?
  • Hast Du passende Inhalte für den Kanal?
  • Kannst Du den Kanal regelmäßig pflegen?
  • Erzeugt er einen klaren Mehrwert gegenüber Instagram?

Wenn Du hier mehrfach zögerst, ist das kein Problem. Dann bleib erstmal bei Instagram und mach es dort richtig gut.

Welche Inhalte für Goldschmiede am besten funktionieren

Am besten funktionieren Inhalte, die Schmuck nicht nur zeigen, sondern verständlich und emotional machen. Reine Produktbilder können schön sein, aber echte Wirkung entsteht oft dann, wenn Menschen sehen, wie etwas entsteht, warum ein Material gewählt wurde oder welche Geschichte hinter einem Stück steckt.

Branchenquellen empfehlen hier besonders häufig Werkstatt-Einblicke, Storytelling, Reels, Stories und interaktive Formate. Das ist logisch: Schmuck ist kein Massenprodukt. Je besser Du das sichtbar machst, desto eher wird aus stillem Scrollen echtes Interesse.

Content-Säule 1: Werkstatt und Behind the Scenes

  • Entwürfe und Skizzen
  • Arbeitsschritte beim Löten, Fassen oder Polieren
  • Materialauswahl
  • kleine Vorher-nachher-Momente
  • Deinen Arbeitsplatz oder das Atelier

Damit machst Du einen entscheidenden Unterschied sichtbar: bei Dir entsteht etwas mit Hand, Herz und Haltung.

Content-Säule 2: Schmuckfotografie mit dem Smartphone

  • nutze möglichst weiches, helles Licht
  • halte den Hintergrund ruhig
  • zeige Details nah genug, aber nicht chaotisch
  • fotografiere lieber wenige Motive sauber als viele halbherzig
  • achte auf eine wiedererkennbare Bildsprache

Für den Einstieg brauchst Du kein High-End-Studio. Wenn Licht, Perspektive und Ruhe stimmen, reicht ein Smartphone oft aus, um sehr ordentliche Ergebnisse zu erzielen. Perfektion ist nicht das Ziel. Vertrauen ist das Ziel.

Content-Säule 3: Storytelling zu Anfertigung, Materialien und Kundenanliegen

Storytelling bedeutet im Kern nur: Du gibst Deinen Bildern einen Zusammenhang. Statt nur ein neues Schmuckstück zu zeigen, erzählst Du für welchen Anlass es gedacht ist, warum die Form so gewählt wurde, welche Herausforderung bei der Anfertigung spannend war und welche Fragen Kundinnen und Kunden dazu häufig stellen.

Ein einfaches Storytelling-Muster

  • Ausgangspunkt: Was wollte die Kundin oder der Kunde?
  • Entscheidung: Welche Material- oder Designwahl war wichtig?
  • Handwerk: Was war bei der Umsetzung besonders?
  • Ergebnis: Was macht das Stück heute besonders?

Die passenden Formate: Feed, Reels, Stories und Highlights

Nicht jedes Thema braucht dasselbe Format. Wenn Du Social Media wie einen Werkzeugkasten betrachtest, wird die Planung deutlich leichter.

Kanal- und Content-Matrix für Goldschmiede

Kanal/FormatWofür es sich eignetTypische Inhalte für GoldschmiedePraktisches Ziel
Instagram Feedlanglebige, hochwertige ReferenzenSchmuckfotos, Referenzarbeiten, Vorher-nachher, Atelierbildererster Eindruck, Stil zeigen, Profil aufwerten
Instagram ReelsProzesse, Bewegung, AufmerksamkeitLöten, Fassen, Polieren, Anfertigungsschritte, Schmuck am KörperReichweite, Kompetenz sichtbar machen
Instagram Storiesspontane Nähe und InteraktionAlltag, Werkstattmomente, Umfragen, Fragen, Termin-HinweiseVertrauen, Reaktionen, Dialog
Highlightsdauerhafte Orientierung im ProfilTrauringe, Anfertigungen, Umarbeitungen, Pflege, Über unsInformationen bündeln, Hemmschwellen senken
Google Business Profilelokale Auffindbarkeit und KontaktÖffnungszeiten, Bilder, Standort, Bewertungen, Beiträgelokal gefunden werden, Kontakt erleichtern
Pinterest oder Facebookergänzende Reichweite je nach ZielgruppeInspirationsboards, Community-Posts, Veranstaltungsinfosergänzende Sichtbarkeit

Was in den Feed gehört

In den Feed gehören Inhalte mit längerem Wert. Dazu zählen starke Schmuckfotos, gut erklärte Einzelstücke, kleine Serien, Teamfotos, Atelieransichten oder Vorher-nachher-Beispiele. Wer Dein Profil betrachtet, sollte schnell verstehen, was Du machst, wie Dein Stil aussieht und wofür Du stehst.

Wofür Reels besonders geeignet sind

Reels sind vor allem dann stark, wenn Bewegung oder Prozess eine Rolle spielen. Kurze Sequenzen von Arbeitsschritten, Materialwechseln oder dem fertigen Stück am Finger oder Hals wirken lebendig und nachvollziehbar.

Beispiele für einfache Reel-Ideen

  • Rohmaterial zu fertigem Schmuckstück
  • drei kurze Arbeitsschritte hintereinander
  • ein Detail vor und nach dem Polieren
  • Ring am Finger in Bewegung
  • Mini-Erklärung zu einer Materialwahl

Wie Stories und Highlights Vertrauen aufbauen

Stories sind ideal für alles, was aktuell, nahbar und nicht perfekt geschniegelt sein muss. Eine neue Lieferung, ein kurzer Blick auf den Werktisch, eine Umfrage zu zwei Entwürfen, ein Termin-Hinweis oder eine Fragebox schaffen Beziehung statt bloßer Betrachtung. Highlights speichern die wichtigsten Story-Inhalte dauerhaft und erleichtern die Orientierung im Profil.

Sinnvolle Highlight-Kategorien

  • Trauringe
  • Anfertigungen
  • Umarbeitungen
  • Pflege
  • Atelier
  • FAQ

Zielgruppen verstehen: Wen willst Du wirklich ansprechen?

Nicht jede Goldschmiede spricht dieselben Menschen an. Viele verzetteln sich, wenn sie gleichzeitig für Brautpaare, Luxusliebhaber, Reparaturkunden und alle anderen posten. Besser ist eine einfache Zielgruppenlogik.

Beispiel-Zielgruppen für Goldschmiede

  • Brautpaare mit Beratungsbedarf rund um Trauringe
  • Menschen mit Wunsch nach individueller Anfertigung
  • Bestandskunden für Umarbeitungen, Reparaturen oder Pflege
  • lokale Interessenten, die erst Vertrauen aufbauen wollen

So wird Zielgruppenarbeit alltagstauglich

Stelle Dir vor jedem Beitrag diese eine Frage: Für wen ist dieser Post gerade hilfreich? Wenn Du diese Frage klar beantworten kannst, wird Dein Content fast automatisch präziser.

Social Media mit lokaler Sichtbarkeit verbinden

Für lokale Goldschmieden funktioniert Social Media am besten nicht isoliert, sondern im Zusammenspiel mit lokaler Auffindbarkeit. Instagram baut Aufmerksamkeit und Vertrauen auf. Google Business Profile hilft dabei, dass Menschen Dich finden, Dich einordnen und Kontakt aufnehmen können.

Die Rolle des Google Business Profile

Ein gepflegtes Google Business Profile ist für lokale Betriebe ein Standardbaustein. Für Goldschmiede sind besonders wichtig: vollständige Kontaktdaten, korrekte Öffnungszeiten, gute aktuelle Bilder, passende Kategorien und gepflegte Bewertungen. Das ersetzt Social Media nicht, ergänzt es aber perfekt.

Warum Bewertungen und lokale Signale wichtig sind

Wer eine Goldschmiede auswählt, entscheidet oft nicht nur nach Stil, sondern auch nach Sicherheit. Bewertungen, Atelierbilder, Standortinformationen und ein konsistenter Eindruck über alle Kanäle hinweg helfen als Vertrauensbrücke.

Offline ist nicht altmodisch, sondern anschlussfähig

Gerade lokal kann die Mischung stark sein. Ergänzende Offline-Maßnahmen wie Messen, Broschüren oder Visitenkarten können für Goldschmiede sinnvoll sein und gut mit der Online-Sichtbarkeit zusammenspielen.

Eine einfache Social-Media-Strategie in 5 Schritten

Du brauchst kein kompliziertes Marketing-System mit vielen Tabellen und Tools. Für viele Goldschmieden reicht eine schlanke Strategie, die im Alltag wirklich umsetzbar ist.

Schritt 1 bis 3: Ziel, Zielgruppe, Kanal

Starte mit einem klaren Ziel. Dann definierst Du ein bis drei Kernzielgruppen. Erst danach wählst Du den Hauptkanal. Für viele ist die pragmatische Reihenfolge: Instagram zuerst, weitere Kanäle später.

  • mehr Trauring-Anfragen
  • mehr Sichtbarkeit in Deiner Stadt
  • mehr Anfragen für Anfertigungen
  • mehr Rückmeldungen von Bestandskunden

Schritt 4 bis 5: Content-Plan und einfache KPIs

Wenn Ziel und Zielgruppe klar sind, legst Du wenige Content-Säulen fest und planst einen realistischen Rhythmus. Lieber zweimal im Monat gut als täglich gestresst. Für die Messung brauchst Du am Anfang kein großes Dashboard.

  • Werkstatt
  • fertige Stücke
  • Kundenfragen
  • Materialwissen
  • lokale Einblicke
  • Profilaufrufe
  • Nachrichten
  • Website-Klicks
  • Termin- oder Beratungsanfragen
  • Reaktionen auf Stories oder Fragen

Die Strategie in Kurzform

  • Hauptziel festlegen
  • Kernzielgruppen benennen
  • Instagram als Hauptkanal sauber aufsetzen
  • 3 bis 5 Content-Säulen definieren
  • monatlich prüfen, was echte Reaktionen auslöst

30-Tage-Content-Plan für Goldschmiede

Ein Content-Plan muss nicht perfekt sein. Er soll Dir vor allem Entscheidungen abnehmen. Wenn Du weißt, was Du diese Woche posten könntest, wird Social Media plötzlich leichter.

Beispiel für 30 Tage

Tag/SlotIdeeFormat
1kurzer Werkstatt-Einblick vom ArbeitsplatzStory
3fertiges Schmuckstück mit kurzer GeschichteFeed
5drei Arbeitsschritte in kurzer FolgeReel
7Fragebox: Was wolltet Ihr schon immer über Anfertigungen wissen?Story
9Vorher-nachher einer UmarbeitungFeed
11Materialwissen: Warum dieses Metall für dieses Stück?Reel oder Feed
14Blick hinter die Kulissen eines aktuellen ProjektsStory
17Trauring-Inspiration mit kurzer ErklärungFeed
20Mini-Reel vom Polieren oder FassenReel
23Team- oder Atelierfoto mit persönlichem TextFeed
26Hinweis auf Beratungstermine oder ÖffnungszeitenStory
29häufige Kundenfrage beantwortenFeed oder Story

Wenn Du möchtest, kannst Du daraus einen einfachen Monatsrhythmus bauen: 2 bis 4 Feed-Posts, 2 bis 4 Reels und regelmäßige Stories. Nicht starr, sondern passend zu Deinem Alltag.

Social Commerce: Wann Instagram Shopping relevant ist

Instagram Shopping kann sinnvoll sein, wenn Du klar präsentierbare Produkte oder Kollektionen hast und den Weg zur Produktansicht verkürzen möchtest. Für reine Anfertigungsmodelle ist das aber oft nicht der Kern. Wenn Deine Arbeit stark auf Beratung, Individualisierung und persönliche Abstimmung setzt, ist Vertrauen meist wichtiger als die direkte Shop-Funktion.

Was kleine Goldschmieden nicht kompliziert machen müssen

Du musst nicht alles machen. Nicht jeden Trend. Nicht jede Plattform. Nicht jede Funktion. Wichtiger als Komplexität sind meist ein gepflegtes Profil, gute verständliche Bilder, echte Einblicke statt austauschbarer Hochglanzfassade, klare Kontaktmöglichkeiten und regelmäßige, aber machbare Präsenz.

  • ein gepflegtes Profil
  • gute, verständliche Bilder
  • echte Einblicke statt austauschbarer Hochglanzfassade
  • klare Kontaktmöglichkeiten
  • regelmäßige, aber machbare Präsenz

Definitionen: Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt

Die folgenden Begriffe sind für das Thema besonders relevant.

Social Media Marketing

Gezielte Nutzung sozialer Plattformen, um Sichtbarkeit, Vertrauen, Interaktion und Anfragen zu fördern.

Instagram Reels

Kurze vertikale Videos, die sich besonders für Prozesse, Werkstatt-Einblicke und Aufmerksamkeit eignen.

Instagram Stories

Kurzlebige Inhalte für aktuelle Einblicke, Fragen, Umfragen und spontane Kommunikation.

Highlights

Dauerhaft gespeicherte Story-Sammlungen zur Orientierung, etwa zu Trauringen, Anfertigungen oder Pflege.

Google Business Profile

Unternehmensprofil bei Google für lokale Sichtbarkeit, Kontaktinformationen, Bilder und Bewertungen.

Social Commerce / Instagram Shopping

Funktionen zum Markieren von Produkten in Inhalten, wenn ein passender Produktkatalog vorhanden ist.

Local SEO

Maßnahmen, die die Auffindbarkeit eines lokalen Unternehmens in Suchmaschinen und Kartenanwendungen unterstützen.

Kurz zusammengefasst

Social Media kann Goldschmieden helfen, sichtbarer zu werden, Vertrauen aufzubauen und mehr passende Anfragen zu bekommen. Besonders sinnvoll ist oft ein klarer Fokus auf Instagram, ergänzt durch lokale Sichtbarkeit über Google Business Profile und Bewertungen. Statt auf Perfektion oder Kanalvielfalt zu setzen, lohnt sich eine einfache Strategie mit starken Bildern, Werkstatt-Einblicken, Storytelling und wenigen, aber relevanten Kennzahlen.

CTA: Wenn Du Deine Sichtbarkeit einfacher angehen willst

Du musst Social Media nicht wie ein Fulltime-Marketingteam spielen, um Wirkung zu erzielen. Wenn Du klein startest, klar kommunizierst und Deine handwerkliche Qualität sichtbar machst, kann daraus Schritt für Schritt ein verlässlicher Kanal für Aufmerksamkeit und Anfragen werden.

Wenn Du gerade an Deinem Außenauftritt arbeitest, fang mit dem an, was Dich besonders macht: Deine Handschrift, Deine Werkstatt, Deine Geschichten. Der Rest darf wachsen.

Deine Meinung

Welche Inhalte funktionieren bei Dir oder in Deiner Goldschmiede bisher am besten: fertige Schmuckstücke, Werkstatt-Einblicke oder eher persönliche Stories?

Fazit: Die beste Social-Media-Strategie für Goldschmiede ist einfach, visuell und lokal anschlussfähig

Wenn Du als Goldschmiedin oder Goldschmied mit Social Media starten oder endlich strukturierter werden willst, musst Du nicht alles neu erfinden. Du brauchst einen klaren Anfang: Instagram als Hauptkanal, gute visuelle Inhalte, echte Werkstatt-Einblicke, verständliches Storytelling, ein gepflegtes Google Business Profile und klare Kontaktmöglichkeiten. Social Media funktioniert am besten, wenn es kontinuierlich, glaubwürdig und gut anschlussfähig an Dein echtes Geschäft ist.

Frequently Asked Questions

Für die meisten Goldschmiede ist Instagram der wichtigste Startkanal. Die Plattform passt gut zu Schmuck, weil Bilder, Detailaufnahmen, Reels und Stories handwerkliche Qualität und individuelle Anfertigungen sichtbar machen. Weitere Plattformen wie Facebook, Pinterest oder TikTok können sinnvoll sein, sollten aber erst ergänzt werden, wenn Zielgruppe, Inhalte und Ressourcen dazu passen.
Sinnvoll sind Inhalte, die Ästhetik und Handwerk verbinden: fertige Schmuckstücke, Werkstatt-Einblicke, kurze Prozessvideos, Materialwissen, häufige Kundenfragen, Trauring-Themen sowie Umarbeitungen oder Reparaturen. Besonders hilfreich sind Beiträge, die nicht nur zeigen, was entstanden ist, sondern auch erklären, wie und warum ein Stück gefertigt wurde.
Beides hat einen anderen Zweck. Reels eignen sich besonders, um Entstehung, Bewegung und Werkstattmomente sichtbar zu machen und Aufmerksamkeit zu erzeugen. Feed-Beiträge sind stärker, wenn hochwertige Referenzbilder, Vorher-nachher-Beispiele oder dauerhafte Inhalte gezeigt werden sollen. Für viele Goldschmieden ist die Kombination aus beidem am sinnvollsten.
Ja, in den meisten Fällen ist das sehr sinnvoll. Social Media hilft vor allem bei Sichtbarkeit, Vertrauen und Inspiration, während ein Google Business Profile die lokale Auffindbarkeit, Kontaktaufnahme und Orientierung unterstützt. Vollständige Unternehmensdaten, Bilder, Öffnungszeiten und gepflegte Bewertungen machen es Interessierten leichter, eine Anfrage zu stellen oder das Geschäft zu besuchen.
Es gibt keine allgemeingültige Idealzahl. Für kleine Betriebe ist Regelmäßigkeit wichtiger als Häufigkeit. Schon ein realistischer Rhythmus mit einigen guten Beiträgen pro Monat, ergänzt durch Stories aus dem Alltag, kann sinnvoller sein als tägliche Posts ohne klare Qualität oder Linie.

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