Du willst als Immobilienmakler selbstständig durchstarten – aber ohne Halbwissen, Forenmythen und unnötige Umwege? Dann brauchst Du vor allem eins: einen klaren Plan.
Die gute Nachricht: In Deutschland ist der Einstieg auch ohne klassische Maklerausbildung möglich. Die weniger romantische Nachricht: Ganz ohne Struktur wird es schnell chaotisch. Denn zwischen § 34c-Erlaubnis, Gewerbeanmeldung, Rechtsform, Businessplan, Absicherung und Kundengewinnung liegt mehr als nur „ich melde mal ein Gewerbe an“.
Dieser Leitfaden zeigt Dir, worauf es wirklich ankommt – praxisnah, verständlich und ohne leere Versprechen.
TL;DR: Das Wichtigste in Kürze
- Für die Selbstständigkeit als Immobilienmakler brauchst Du in Deutschland in der Regel eine Erlaubnis nach § 34c GewO und zusätzlich eine Gewerbeanmeldung.
- Eine klassische Ausbildung oder ein Studium sind gesetzlich nicht zwingend vorgeschrieben. Der Quereinstieg ist also möglich.
- Entscheidend sind trotzdem Fachwissen, Zuverlässigkeit, geordnete Vermögensverhältnisse, Weiterbildung und ein realistischer Vertriebsplan.
- Immobilienmakler arbeiten typischerweise gewerblich, nicht freiberuflich.
- Für den Start helfen vor allem diese 7 Schritte: Positionierung, Erlaubnis, Anmeldung, Rechtsform, Finanzen, Absicherung und erste Kundengewinnung.
- Bei der Provision gilt: Wohnraumvermietung folgt grundsätzlich dem Bestellerprinzip, bei Kaufimmobilien gelten besondere gesetzliche Regeln zur Maklerprovision.
Inhaltsverzeichnis
- Startvoraussetzungen
- Quereinstieg
- Rechtliches
- 34c-Unterlagen
- 7 Schritte
- Rechtsform
- Businessplan
- Kosten
- Versicherungen
- Provision und Courtage
- Erste Kunden
- Büro oder Franchise
- Begriffe erklärt
- FAQ
- Fazit
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Was brauchst Du, um Dich als Immobilienmakler selbstständig zu machen?
Kurz gesagt: Du brauchst in Deutschland meist die Erlaubnis nach § 34c GewO, eine Gewerbeanmeldung und einen soliden Gründungsplan.
- persönliche Zuverlässigkeit
- geordnete Vermögensverhältnisse
- fachliches Know-how
- sinnvolle Absicherung
- eine klare Positionierung
- ein realistischer Plan für Kundengewinnung und Einnahmen
Anders gesagt: Die Genehmigung ist die Tür – aber durchgehen musst Du selbst. Und dafür brauchst Du mehr als nur Papierkram.
Das brauchst Du typischerweise zum Start
- Erlaubnis nach § 34c GewO
- Gewerbeanmeldung vor Aufnahme der Tätigkeit
- Entscheidung für eine Rechtsform
- ein Geschäftskonzept beziehungsweise Businessplan
- Überblick über Startkosten und laufende Kosten
- sinnvolle Versicherungen
- Plan für Akquise, Vermarktung und regionale Positionierung
- Blick auf die Weiterbildungspflicht
Kann man auch als Quereinsteiger Immobilienmakler werden?
Ja, das ist grundsätzlich möglich.
Für Immobilienmakler ist keine gesetzlich vorgeschriebene klassische Ausbildung oder kein Studium zwingend erforderlich. Genau deshalb ist der Quereinstieg für viele spannend.
Aber: Rechtlich möglich heißt nicht automatisch leicht.
Ein guter Makler arbeitet an der Schnittstelle von Menschen, Recht, Vermarktung und Vertrauen. Wenn Du aus einem anderen Beruf kommst, solltest Du diese Lernfelder von Anfang an ernst nehmen:
- Immobilien- und Maklerrecht
- Objektaufnahme und Exposé-Erstellung
- regionale Marktkenntnis
- Einwertung und Preisgefühl
- Akquise und Verkaufsgespräche
- digitale Vermarktung
- Prozesse, Dokumentation und Nachverfolgung
Eine gute Metapher dafür: Der Quereinstieg ist wie ein Umzug in eine neue Stadt. Du kannst sofort dort wohnen – aber wirklich sicher wirst Du erst, wenn Du die Straßen, Regeln und Abkürzungen kennst.
Für wen der Quereinstieg besonders gut funktionieren kann
- Vertrieb
- Kundenberatung
- Handwerk oder Bau
- Finanzierung
- Verwaltung
- lokaler Vernetzung
- Social Media oder Marketing
Wichtig ist nicht, dass Du schon alles kannst. Wichtig ist, dass Du weißt, was Du noch lernen musst.
Welche rechtlichen Voraussetzungen gelten in Deutschland?
Rechtlich sind vor allem diese Punkte entscheidend:
- Erlaubnis nach § 34c GewO
- Gewerbeanmeldung
- Prüfung von Zuverlässigkeit und geordneten Vermögensverhältnissen für die Erlaubnis
- Weiterbildungspflicht von 20 Zeitstunden innerhalb von drei Jahren
Was bedeutet das konkret?
Die zuständige Behörde prüft bei der 34c-Erlaubnis insbesondere, ob Du als zuverlässig giltst und ob Deine Vermögensverhältnisse geordnet sind. Wie genau der Antrag abläuft und welche Formulare nötig sind, kann je nach Region etwas unterschiedlich organisiert sein. Für die Praxis lohnt sich deshalb immer ein Blick auf die zuständige Behörde oder die Hinweise Deiner IHK.
Gewerbe oder freiberuflich?
Für die Gründungspraxis wird die Tätigkeit als Immobilienmakler typischerweise gewerblich eingeordnet. Deshalb gehört die Gewerbeanmeldung zu den zentralen Startschritten.
Wichtig: Das ersetzt keine individuelle steuerliche Beratung. Für Deinen Einzelfall kann ein Steuerberater sinnvoll sein – vor allem bei Rechtsform, Umsatzplanung und steuerlicher Struktur.
Welche Unterlagen brauchst Du für die Erlaubnis nach § 34c GewO?
Für den Antrag werden typischerweise Nachweise verlangt, mit denen die Behörde Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse prüfen kann.
Die genaue Liste kann regional leicht abweichen. Deshalb solltest Du nie blind mit einer Internet-Checkliste loslaufen, sondern die Anforderungen bei Deiner zuständigen Stelle prüfen.
Praktische 34c-Checkliste
- Welche Behörde ist in Deiner Stadt oder Deinem Landkreis zuständig?
- Gibt es ein Online-Formular oder Papierformulare?
- Welche Identitätsnachweise werden verlangt?
- Welche Nachweise zur Zuverlässigkeit werden gefordert?
- Welche Unterlagen zu Deinen Vermögensverhältnissen brauchst Du?
- Fallen regionale Gebühren an?
- Braucht die Behörde zusätzliche Unterlagen je nach Rechtsform?
So gehst Du am besten vor
- Lade die aktuelle Antragsliste der zuständigen Behörde herunter.
- Erstelle Dir eine eigene Unterlagenmappe.
- Reiche Unterlagen möglichst vollständig ein.
- Plane etwas Puffer ein, bevor Du mit operativer Vermarktung rechnest.
Die IHK ist hier oft ein hilfreicher erster Orientierungspunkt für Makler in der Praxis.
Wie läuft die Gründung Schritt für Schritt ab?
Am einfachsten planst Du die Gründung in sieben klaren Schritten. So verhinderst Du, dass Du zwar formal startest, aber noch kein tragfähiges Angebot hast.
7-Schritte-Checkliste für Deine Makler-Selbstständigkeit
- 1. Positionierung festlegen: In welcher Region willst Du arbeiten? Welche Zielgruppe willst Du ansprechen? Willst Du Verkauf, Vermietung oder beides anbieten? Wofür sollen Kunden Dich erinnern?
- 2. Erlaubnis nach § 34c vorbereiten: Zuständige Behörde ermitteln, Anforderungen prüfen, Unterlagen vollständig zusammenstellen, Bearbeitungszeit einplanen.
- 3. Gewerbe anmelden: Tätigkeit korrekt anmelden, auf saubere Daten achten, Folgeprozesse im Blick behalten.
- 4. Rechtsform wählen: Typische Optionen sind Einzelunternehmen, UG (haftungsbeschränkt) und GmbH.
- 5. Businessplan und Finanzierung aufsetzen: Angebot und Zielgruppe definieren, Kosten auflisten, Liquidität planen, Umsatzannahmen realistisch halten.
- 6. Absicherung organisieren: Vermögensschadenhaftpflicht beziehungsweise passende Berufshaftpflicht prüfen, weitere betriebliche Risiken anschauen, private und betriebliche Absicherung trennen.
- 7. Ersten Vertrieb aufbauen: Website oder Landingpage, Google-Unternehmensprofil, lokales Netzwerk, Empfehlungsaufbau, strukturierte Akquise.
Welche Rechtsform ist für Immobilienmakler sinnvoll?
Für viele Gründer sind Einzelunternehmen, UG oder GmbH die naheliegenden Optionen.
Einzelunternehmen
Gut geeignet, wenn Du einfach starten willst, zunächst schlank arbeitest und wenig formalen Aufwand möchtest. Vorteil: oft unkomplizierter Start. Nachteil: keine haftungsbeschränkte Gesellschaftsstruktur.
UG (haftungsbeschränkt)
Kann interessant sein, wenn Du mit Kapitalgesellschaft starten möchtest, auf haftungsbeschränkte Struktur Wert legst und professioneller nach außen auftreten willst. Vorteil: haftungsbeschränkte Struktur. Nachteil: mehr Formalitäten und laufender Aufwand.
GmbH
Eher passend, wenn Du größer planst, mit Team arbeitest oder wachsen willst und mehr Struktur und Außenwirkung brauchst. Vorteil: etablierte Kapitalgesellschaft. Nachteil: höherer formaler und finanzieller Aufwand.
Welche Rechtsform passt zu Dir?
- Risiko
- Startkapital
- geplantes Wachstum
- Außenwirkung
- organisatorischer Aufwand
Wie sieht ein Businessplan für Immobilienmakler aus?
Ein Businessplan ist keine lästige Pflichtübung. Er ist Dein Test: Hält Deine Geschäftsidee dem Alltag stand?
Gerade wenn Du Finanzierung, Förderung oder einen Gründungszuschuss prüfst, ist ein Businessplan oft besonders wichtig.
Diese Bausteine sollten rein
- Zielgruppe: Für wen arbeitest Du?
- Region: Wo willst Du sichtbar sein?
- Positionierung: Was unterscheidet Dich?
- Leistungsangebot: Verkauf, Vermietung, Beratung, Einwertung?
- Akquise: Wie gewinnst Du Eigentümer und Interessenten?
- Vermarktung: Online-Portale, Netzwerk, Empfehlungen, Content
- Kosten: Was kostet Dich der Start und der laufende Betrieb?
- Liquidität: Wie lange kommst Du ohne Abschluss aus?
- Umsatzannahmen: Wie viele realistische Abschlüsse planst Du?
- Risiken: Was passiert, wenn Verkäufe später kommen als gedacht?
Ein einfacher Praxisrahmen
Du musst kein Hochglanz-Dokument bauen. Wichtiger ist, dass Dein Konzept logisch ist und Antworten auf echte Fragen gibt.
| Bereich | Leitfrage |
|---|---|
| Angebot | Was bietest Du konkret an? |
| Markt | Wer kauft oder verkauft in Deiner Region? |
| Zielgruppe | Mit wem willst Du arbeiten? |
| Vertrieb | Wie kommst Du an Aufträge? |
| Finanzen | Wie lange bist Du liquide? |
| Organisation | Wie läuft Dein Alltag praktisch ab? |
Mit welchen Startkosten und laufenden Kosten musst Du rechnen?
Die ehrliche Antwort: Das ist sehr unterschiedlich.
Es gibt keine seriöse Pauschalsumme, die für alle Maklerbüros passt. Die Kosten hängen stark davon ab, ob Du von zu Hause startest, ein Büro anmietest, allein arbeitest oder mit Team, mit eigenem Markenaufbau startest, ein Franchise- oder Netzwerkmodell nutzt oder stark digital beziehungsweise klassisch lokal arbeitest.
Sinnvolle Kostenstruktur statt Fantasiezahl
- Einmalige Startkosten: Erlaubnis und Anmeldung, Gründungskosten je nach Rechtsform, Branding, Logo, Website, Hardware und Software, erste Vermarktungsmaterialien, eventuell Fahrzeug oder Technik.
- Laufende Kosten: Miete oder Homeoffice-Anteil, CRM, Maklersoftware, Tools, Immobilienportale, Telefon, Internet, Buchhaltung, Versicherungen, Marketingbudget, Steuerberatung, Rücklagen und Liquiditätspuffer.
Mini-Tabelle für Deine Planung
| Kostenblock | Typische Frage |
|---|---|
| Formalitäten | Was kostet der Start auf Behördenseite in Deiner Region? |
| Technik | Welche Tools brauchst Du sofort, welche später? |
| Sichtbarkeit | Was kostet Dich Kundengewinnung pro Monat? |
| Betrieb | Welche Fixkosten laufen auch ohne Abschluss weiter? |
| Puffer | Wie viele Monate kannst Du ohne Provision überbrücken? |
Gerade im Maklergeschäft ist Liquidität wichtig, weil zwischen Aufwand und Provision oft Zeit vergeht. Plane also nicht nur den Start, sondern auch die Strecke bis zum ersten echten Abschluss.
Welche Versicherungen sind für Immobilienmakler sinnvoll?
Versicherungen solltest Du nicht nach dem Motto „alles oder nichts“ angehen, sondern nach Risiko.
Besonders sinnvoll ist häufig die Prüfung einer Vermögensschadenhaftpflicht beziehungsweise einer passenden Berufshaftpflichtlösung.
Warum? Weil Makler mit Informationen, Exposés, Kommunikation, Fristen und wirtschaftlich relevanten Entscheidungen arbeiten. Wo Verantwortung entsteht, kann auch ein Fehler teuer werden.
Je nach Geschäftsmodell können relevant sein
- Vermögensschadenhaftpflicht beziehungsweise Berufshaftpflicht
- Betriebshaftpflicht
- Inhaltsversicherung fürs Büro
- Cyber-Bausteine
- Rechtsschutz
- Absicherung gegen Arbeitskraftausfall
Wichtig ist die saubere Einordnung: Eine passende Absicherung ist oft sehr sinnvoll, aber Du solltest nicht pauschal behaupten, dass jede Police für jeden Makler gesetzlich verpflichtend ist.
Wie verdienen Immobilienmakler Geld und was gilt bei Provision und Courtage?
Immobilienmakler verdienen typischerweise über Provisionen beziehungsweise Courtagen, wenn eine Vermittlung erfolgreich zustande kommt.
Bei Wohnraumvermietung
Hier gilt grundsätzlich das Bestellerprinzip: Wer den Makler beauftragt, trägt in der Regel auch die Provision.
Bei Kaufimmobilien
Im Bereich Wohnimmobilien gelten besondere gesetzliche Regeln zum Maklervertrag und zur Provisionsverteilung. Für einen allgemeinen Ratgeber ist vor allem wichtig: Die Regeln sind rechtlich sensibel, deshalb solltest Du sie nicht mit pauschalen Standardquoten vereinfachen.
Für Deine Planung heißt das
- Rechne nicht mit sofortigen Einnahmen
- Denke in Pipeline statt in Einzeldeals
- Plane genug Puffer zwischen Akquise und Abschluss
- Halte Verträge und Provisionsmodelle sauber und transparent
Eine gute Grundübersicht bietet auch die Verbraucherzentrale zur Maklerprovision.
Wie gewinnst Du die ersten Kunden als neuer Makler?
Die ersten Kunden kommen selten, weil Du ein Gewerbe angemeldet hast. Sie kommen, wenn Menschen verstehen, warum sie Dir vertrauen sollen.
Gerade am Anfang ist weniger oft mehr. Statt überall halb präsent zu sein, konzentriere Dich auf ein paar Kanäle, die Du sauber bespielst.
Was für neue Makler oft sinnvoll ist
- klare Zielregion festlegen
- sauberes Leistungsversprechen formulieren
- professionelles Google-Unternehmensprofil aufbauen
- einfache, seriöse Website erstellen
- lokales Netzwerk aktivieren
- Eigentümerkontakte systematisch pflegen
- Empfehlungen aktiv anfragen
- auf wenige Vermarktungskanäle fokussieren
Gute Fragen für Deinen Start
- Warum sollte ein Eigentümer gerade Dir den Auftrag geben?
- Was kannst Du besser, klarer oder persönlicher machen?
- Kennen Dich in Deiner Zielregion schon die richtigen Leute?
- Ist Dein Auftritt vertrauenswürdig oder nur „auch noch ein Makler“?
Wenn Du neu bist, kann eine Spezialisierung helfen
- eine bestimmte Stadt oder einen Stadtteil
- Vermietung oder Verkauf
- Kapitalanleger
- Familienimmobilien
- sanierungsbedürftige Objekte
- Eigentümer mit wenig Zeit
Eigenes Maklerbüro oder Franchise: Was ist besser zum Start?
Die kurze Antwort: Es gibt kein pauschales „besser“.
Eigenes Maklerbüro
Passt oft gut, wenn Du unabhängig arbeiten willst, Deine Marke selbst aufbauen möchtest und Prozesse und Positionierung frei gestalten willst.
Franchise- oder Netzwerkmodell
Kann sinnvoll sein, wenn Du mit mehr Struktur starten willst, Vorlagen und Systeme nutzen möchtest und auf bekannte Marke oder Unterstützung setzt.
Die eigentliche Frage lautet
Willst Du mehr Freiheit oder mehr vorgegebenes System? Beides kann funktionieren. Entscheidend ist, was besser zu Deiner Persönlichkeit, Deinem Budget und Deinem Erfahrungsstand passt.
Achte bei der Entscheidung besonders auf
- Vertragsbindung
- laufende Gebühren
- Markenfreiheit
- Vorgaben im Vertrieb
- Unterstützung bei Prozessen
- tatsächlichen Mehrwert für Deinen Markt
Definitionen: Die wichtigsten Begriffe kurz erklärt
Die wichtigsten Begriffe im Überblick.
§ 34c GewO
Die gewerberechtliche Erlaubnis, die Immobilienmakler in Deutschland typischerweise für ihre Tätigkeit brauchen.
Gewerbeanmeldung
Die Anzeige Deiner gewerblichen Tätigkeit bei der zuständigen Stelle.
Courtage / Maklerprovision
Die Vergütung für eine erfolgreiche Vermittlung.
Bestellerprinzip
Bei Wohnraumvermietung zahlt grundsätzlich derjenige, der den Makler beauftragt.
Weiterbildungspflicht
Immobilienmakler müssen 20 Zeitstunden innerhalb von drei Jahren absolvieren.
Einzelunternehmen
Einfache Rechtsform ohne eigene juristische Person.
UG (haftungsbeschränkt)
Kapitalgesellschaft mit haftungsbeschränkter Struktur; geregelt im GmbH-Recht.
Vermögensschadenhaftpflicht
Versicherung gegen bestimmte finanzielle Schäden, die aus beruflichen Fehlern entstehen können.
Dein nächster sinnvoller Schritt
Wenn Du gerade an Deinem Start arbeitest, geh nicht alles gleichzeitig an. Starte mit dieser Reihenfolge:
- Positionierung schärfen
- 34c-Anforderungen bei Deiner Behörde prüfen
- Businessplan grob aufsetzen
- Kosten und Liquidität ehrlich kalkulieren
- Absicherung und Vertriebsaufbau planen
Deine Meinung interessiert uns
An welchem Punkt hängst Du gerade am meisten: Erlaubnis, Businessplan, Kundengewinnung oder Absicherung?
Fazit: So startest Du sauber und realistisch
Wenn Du Dich als Immobilienmakler selbstständig machen willst, brauchst Du mehr als Motivation – aber auch nicht zwingend einen klassischen Lebenslauf aus der Immobilienbranche. Der Einstieg ist rechtlich möglich, auch als Quereinsteiger. Entscheidend ist, dass Du die Grundlagen sauber aufsetzt: § 34c-Erlaubnis, Gewerbeanmeldung, passende Rechtsform, Businessplan, Kosten- und Liquiditätsplanung, sinnvolle Absicherung und eine echte Strategie für Kundengewinnung. Mach es Dir am Anfang nicht unnötig kompliziert. Aber nimm die wichtigen Punkte ernst. Gute Gründungen sehen von außen oft leicht aus – weil im Hintergrund sauber gedacht wurde.